Das ist der Titel eines Artikels der griechischen Zeitung PROTHEMA, erschienen am 05. November 2011 um 00:57.
Weiter heißt es hier:
Ψήφο εμπιστοσύνης έλαβε η κυβέρνηση, με την άτυπη προϋπόθεση να προχωρήσει άμεσα ο κ. Γιώργος Παπανδρέου σε σχηματισμό νέας κυβέρνησης, με διευρυμένη κοινοβουλευτική σύνθεση και πρωθυπουργό κοινής αποδοχής.
Το αποτέλεσμα της ψηφοφορίας έχει ως εξής:
ΝΑΙ 153
ΟΧΙ 145
ΑΠΟΝΤΕΣ 2
ÜBERSETZUNG:
Unter der inoffiziellen Voraussetzung, dass Herr Georgios Papandreou umgehend eine neue Regierung bilde, die aus Vertretern aller Parteien bestehen und einen Ministerpräsidenten haben werde, den alle Parteien akzeptieren, wurde die Regierung in ihrem Amt bestätigt.
Das Ergebnis der Wahl ist wie folgt:
JA 153
NEIN 145
ABWESEND 2
Um die Vertrauensfrage zu gewinnen, ist die Hälfte der Stimmen der Abgeordneten plus eins notwendig, also mindestens151 Stimmen.
Man kann also sagen, Papandreou hat gerade mal so „die Kurve gekratzt“.
Die „inoffizielle Voraussetzung“ hat – sofern man sie als Tatsache annimmt – bei dem Ausgang der Wahl mit Sicherheit auch eine Rolle gespielt.
Es mutet natürlich schon ein wenig eigenartig, um nicht zu sagen, mysteriös an, dass eine bestehende Regierung in ihrem Amt bestätigt wird, wo sie doch ihre komplette Umbildung angekündigt hat. Wer oder was wurde also nun wirklich in seinem Amt bestätigt – die bestehende Regierung oder die (indirekte?) Voraussetzung einer Umbildung im Parlament?
Und was DARAUS werden wird, bleibt natürlich auch abzuwarten …
Und was die Sache mit der von Papandreou angekündigten Volksabstimmung betrifft:
Die war schon kurz nach ihrer Ankündigung wieder komplett vom Tisch, sodass im Nachhinein angenommen werden muss, dass sie nicht für eine Sekunde tatsächlich ernst gemeint war. Welche Ziele der griechische Ministerpräsident mit seiner Ankündigung tatsächlich hat erreichen wollen, darüber kann nur spekuliert werden, was er sichtlich erreicht hatte, war eine komplette Verunsicherung des griechischen Volkes, das sich offensichtlich nicht sicher war, ob es sich bei der Abstimmung um einen möglichen Austritt aus dem Euro hätte handeln sollen, um ein Akzeptieren weiterer Hilfspakete, oder aber um etwas Anderes.
Persönlicher Kommentar:
Letztendlich bleibt den MENSCHEN hier in Ellas nur die Frage, ob es sich bei den ganzen Szenerien, die sich seit etwa 2 Jahren abspielen, um eine griechische Tragödie, Komödie, ein Drama, oder aber eine Tragik-Komödie handelt.
Auf die im griechischen Theater so wichtige Κάθαρση (Kátharsi - das "reinigende" Ende, in dem die Anspannung der Zuschauer durch einen wie auch immer gearteten Ausgang beendet wird) wird man hier jedoch mit Sicherheit noch lange zu warten haben ....
Letztendlich bleibt den MENSCHEN hier in Ellas nur die Frage, ob es sich bei den ganzen Szenerien, die sich seit etwa 2 Jahren abspielen, um eine griechische Tragödie, Komödie, ein Drama, oder aber eine Tragik-Komödie handelt.
Auf die im griechischen Theater so wichtige Κάθαρση (Kátharsi - das "reinigende" Ende, in dem die Anspannung der Zuschauer durch einen wie auch immer gearteten Ausgang beendet wird) wird man hier jedoch mit Sicherheit noch lange zu warten haben ....
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